Mähren

Archeopark v Chotěbuzi-Podoboře

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Der Archeopark in Chotěbuz-Podobora liegt rund fünf Kilometer von Český Těšín entfernt im Mährisch-Schlesischen Kreis, auf einer Anhöhe über dem Fluss Olše nahe der polnischen Grenze. Grundlage ist ein tatsächlicher Fundplatz: ein befestigter slawischer Burgwall, der vom 8. bis ins 11. Jahrhundert bestand und zu den bedeutendsten frühmittelalterlichen Anlagen der Region zählt. Betrieben wird der Park als Außenstelle des Muzeum Těšínska. Auf dem Gelände wurde das rekonstruiert, was die Grabungen ergeben haben: das Befestigungssystem mit Palisaden und Wällen, ein Eingangstor mit Turm und Brücke, verschiedene Typen von Wohnhäusern und Werkstätten sowie eine Kammerwand aus Holz und Erde. Damit lässt sich vor Ort begehen, was sonst nur als Grundriss auf Grabungsplänen erscheint — von der Höhe der Wehrmauer bis zur Enge der Grubenhäuser. Im Eingangsgebäude führt eine interaktive Ausstellung in die Geschichte der Gegend ein, dazu gibt es eine Keramikwerkstatt. Besucher können Bogenschießen ausprobieren, Getreide auf Handmühlen mahlen und in Sandkästen selbst graben. Das Freigelände ist ab dem 1. April bis in den Herbst zugänglich; weil auf dem Areal weiterhin archäologisch gearbeitet wird, ist der Rundgang nur in Begleitung einer Führung möglich.

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