Halde Hoheward
Die Halde Hoheward in Herten ist mit 152 Metern eine der größten Bergehalden ihrer Art im nördlichen Ruhrgebiet: aufgeschüttet aus dem Abraum des Steinkohlenbergbaus, heute begehbarer Landschaftsbau. Der Aufstieg lohnt vor allem wegen der Weite — bei klarer Sicht reicht der Blick bis zu 50 Kilometer, unter anderem zum Gasometer Oberhausen und zum Düsseldorfer Rheinturm. Auf dem Plateau steht das Horizontobservatorium, das die Halde von anderen Haldenlandschaften abhebt. Zwei große Stahlbögen markieren den Ortsmeridian, dazu kommt eine liegende Sonnenuhr mit einem Obelisken als Schattenwerfer — eine Anlage, die astronomische Beobachtung im Maßstab des Geländes möglich macht. 2008 kam die Drachenbrücke hinzu, deren Konstruktion an ein Drachenskelett erinnert und die Halde mit den benachbarten Landschaftsparks verbindet. Das Gelände ist durchgehend zugänglich und kostenlos; genutzt wird es von Wanderern, Läufern und Mountainbikern gleichermaßen. Wer Hintergründe möchte, schließt sich einer geführten Wanderung oder einer Segway-Tour an; beide starten am Besucherzentrum Hoheward auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Ewald. Die Halde gehört zur Route der Industriekultur und lässt sich gut mit einem Besuch der Zeche verbinden.
Otevírací doba a vstupné se mění podle sezóny, proto nejsou součástí tohoto textu.
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