Musée de l'Armée Invalides
Das Musée de l'Armée ist im Hôtel national des Invalides im 7. Arrondissement von Paris untergebracht, jenem großen Gebäudekomplex, den Ludwig XIV. ab 1670 als Heim für versehrte Soldaten errichten ließ. Entworfen hat ihn Libéral Bruant, die Kuppelkirche im Süden stammt von Jules Hardouin-Mansart. Das Museum selbst entstand 1905 aus der Vereinigung des Musée d'artillerie mit dem Musée historique de l'armée. Es verwahrt rund 500.000 Objekte und besitzt damit die drittgrößte Waffensammlung der Welt. Die Dauerausstellung nimmt 11.000 der insgesamt fast 29.000 Quadratmeter ein und ist chronologisch geordnet: alte Waffen und Rüstungen vom 13. bis zum 17. Jahrhundert, die Zeit von Ludwig XIV. bis Napoleon III. zwischen 1643 und 1870, die beiden Weltkriege von 1914 bis 1945 sowie das multimedial angelegte Historial Charles de Gaulle. In den Höfen und Gängen stehen Geschütze und Modelle aus mehreren Jahrhunderten. Unter der Kuppel liegt das Grab Napoleons. Seine Gebeine wurden 1840 von Sankt Helena nach Paris überführt; der Sarkophag aus rotem Quarzit steht in einer offenen Gruft, die Louis Visconti gestaltete, sodass man von der Rotunde aus auf ihn hinabblickt. Der Ehrenhof, die Cour d'honneur, ist frei zugänglich und wird weiterhin für militärische Zeremonien genutzt; vor dem Gebäude reicht die Esplanade des Invalides bis zur Seine. 2025 zählte das Museum rund 1,46 Millionen Besucher. Für alle Abteilungen samt Dôme sollte man einen halben Tag einplanen.
Otevírací doba a vstupné se mění podle sezóny, proto nejsou součástí tohoto textu.
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