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Hechenbergwall
Abschnittsbefestigung des frühen oder hohen Mittelalters (Gögerl).
Der Hechenbergwall, auch als Gögerlwall bekannt, ist eine abgegangene Befestigung an der nördlichen Spitze des Hechenberges bei Weilheim in Oberbayern. Er liegt an der Grenze zwischen dem Landkreis Weilheim-Schongau und dem Landkreis Rosenheim. Die Anlage ist zusammen mit der Gögerlburg eine der beiden ehemaligen Befestigungen auf dem Berg, die im früh- und hochmittelalterlichen Zeitraum errichtet wurden. Die Befestigung wird auf eine frühmittelalterliche Burg aus dem 9. oder 10. Jahrhundert zurückgeführt, möglicherweise von karolingischen Herrschern in Bayern. Obwohl keine mittelalterlichen Schriftquellen oder datierten Funde vorliegen, deuten die Bauweise mit Hanggräben und die Lage an einem schwer anzugreifenden Steilhang auf eine militärische Funktion hin. Die Anlage ist als Bodendenkmal D-1-8132-0060 im Denkmalverzeichnis des Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege erfasst. Der Hechenbergwall ist heute nur noch als Teil der Wallgrabenanlage erhalten. Auf dem Südwesthang lässt sich ein Graben erkennen, unter dem vermutet wird, dass eine Steinmauer stand. Auf dem nordwestlichen Sporn ist ein deutlicher Wall zu sehen, der sich im Nordhang verliert. Die Anlage liegt in der Umgebung der Gögerlburg und ist Teil der Landschaftsintegration eines Bodendenkmals.
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- Art
- Befestigung, Abschnittswall, Bodendenkmal, Archäologische Stätte
- Ort
- Weilheim in Oberbayern
- Denkmalstatus
- Bodendenkmal in Bayern
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