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Schloss Fürstenau

Bauwerke in Vechelde

Das Schloss Fürstenau war ein Lustschloss in Fürstenau, einem Ort nordwestlich von Braunschweig nahe der Landesgrenze des Hochstifts Hildesheim. Es stand auf dem Gelände des Haßlerhofes und wurde 1717 von Herzogin Elisabeth Sophie Marie errichtet. Das Gebäude war ein zweistöckiges Dreiseitenanlage, das auf einem abgeflachten Erdhügel stand und von einem Ringgraben umgeben war. Es war aus Tannenholz in Fachwerkbauweise gebaut und hatte neun Gefache. Das Schloss diente als Rückzugsort für Herzog August Wilhelm und seine Gemahlin während ihrer Regentschaft. Nach seinem Tod wurde der Gutsbetrieb ausgeweitet, und das Schlösschen diente als Unterkunft für Gutspächter. 1748 war es so baufällig, dass ein Neubau erfolgte. Das Gebäude wurde schließlich als Gefängnis genutzt, bis es 1742 an Herzog Karl I. übergeben wurde. Die Schlossanlage blieb bis in die spätere Zeit ein Teil der Landesherrschaft. Besucher können die Ruine des Schlosses und den Glockenturm erkunden, der heute in der St.-Martin-Kirche in Sophiental steht. Die Anlage liegt in der Nähe des Sophientals, das durch einen Knüppeldamm mit Fürstenau verbunden ist. Die Umgebung bietet Ausblicke auf die Landschaft und die historische Landschaftsstruktur des Gebiets.

Otevírací doba a vstupné se mění podle sezóny, proto nejsou součástí tohoto textu. Aktuální údaje u provozovatele

Art
Schloss
Ort
Vechelde

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