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Schloss Reichstädt
Schloss in Deutschland
Das Schloss Reichstädt liegt im Ortskern von Reichstädt, einem Ortsteil von Dippoldiswalde, etwa 20 km südlich von Dresden. Es entstand aus einem Rittergut, das seit dem 13. Jahrhundert bestand. 1535 wurde es unter Heinrich von Maltitz zu einem Wasserschloss umgebaut. Die Anlage bestand aus mehreren Gebäuden, umgeben von einem Wassergraben. 1569 gelangte das Schloss in den Besitz des sächsischen Kurfürsten August I. und wurde als Jagdschloss genutzt. Das Schloss war bis 1945 in der Hand der Familie von Schönberg. Während des Zweiten Weltkrieges diente es als Auslagerungsort für Kunstschätze. Nach dem Krieg wurde es für kulturelle Zwecke genutzt, unter anderem als Schule und Wohnhaus. 1998 wurde es von Dr. Ilse von Schönberg erworben und begann mit der Sanierung. Bis Frühjahr 2015 war etwa 60 % der Anlage saniert, wobei barocke Malereien und Renaissance-Balkendecken freigelegt wurden. Besucher können heute Teile der Schlossräumlichkeiten nutzen, beispielsweise für Veranstaltungen und Übernachtungen. Die Anlage umfasst einen Park, der 1765–1776 zu einer Barockanlage ausgebaut wurde. Der Schlosshof beherbergt eine Bronzebüste von Adam Rudolph von Schönberg. Die Geschichte des Schlosses ist mit bedeutenden Persönlichkeiten verbunden, darunter Prinz Heinrich von Preußen und Zar Alexander I.
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- Art
- Schloss
- Ort
- Dippoldiswalde
- Baustil
- Barockarchitektur
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