Schönstedt

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Unstrut-Hainich

Schönstedt

Schönstedt liegt am Rande des Thüringer Beckens, fünf Kilometer nordwestlich von Bad Langensalza und etwa 45 Kilometer nordwestlich von Erfurt. Der Ort wird von der Bundesstraße 247 durchzogen, die das Gewerbegebiet vom Ort trennt. Durch Schönstedt fließt der Orlbach, der über den Bach Nordmar in die Unstrut mündet. Der Ortsteil gehört zur Landgemeinde Unstrut-Hainich und hat den Status einer Ortschaft nach der Thüringer Kommunalordnung. Schönstedt wurde erstmals 852 urkundlich erwähnt und feierte 2002 seine 1150-Jahr-Feier. Bis 1815 war der Ort Teil des kursächsischen Amts Langensalza, bis 1944 zum Landkreis Langensalza in der Provinz Sachsen. 1994 wurde der Ortsteil Alterstedt eingemeindet, und 2024 trat Schönstedt der Gemeinde Unstrut-Hainich bei. Die Geschichte des Ortes ist geprägt von landwirtschaftlichen Strukturen und historischen Veränderungen wie die Bodenreform. Das Dorf wird von den Türmen der beiden Kirchen St. Martini und Beatae Mariae Virginis geprägt. Der Anger mit der Gemeindeschänke ist ein zentrales kulturelles und gesellschaftliches Treffpunkt, der für verschiedene Feste genutzt wird. Zahlreiche Gehöfte und Reste des ehemaligen Ritterguts dokumentieren die landwirtschaftliche Geschichte. Der Sportverein SV Grün-Weiss Schönstedt 1920 e. V. ist der größte örtliche Verein, neben weiteren Vereinen wie der Feuerwehr und dem Karnevalsverein. Sehenswürdigkeiten umfassen die spätgotische Kirche und die historischen Gebäude im Ort.

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Einwohner
1.297
Fläche
22,75 km²
Seehöhe
188 m
Bezirk
Unstrut-Hainich

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