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Schloss Brünninghausen
Ehemaliges Schloss in Dortmund, Deutschland
Schloss Brünninghausen war ein Wasserschloss in Dortmund, das im 13. Jahrhundert von den Herren von Brünninghausen besessen wurde. Die Familie Nordkerke errichtete 1300 eine Wasserburg, die später von Dietrich Notkerke als Wohnsitz ausgewählt wurde. Umfangreiche Ländereien und Waldgebiete gehörten zum Besitz. Im 16. Jahrhundert wurde die Burg durch Conrad von Romberg durch eine neue Anlage ersetzt, die bis ins 19. Jahrhundert weiter ausgebaut und umbenannt wurde. Das Schloss war bis 1927 in Familienbesitz, bis die Stadt Dortmund es erwarb. Im Zweiten Weltkrieg wurde es zerstört, doch Teile der Anlage wie das Torhaus wurden restauriert und heute als Kunstgalerie genutzt. Der Schlosspark, der Rombergpark, ist erhalten, während der Wirtschaftshof und andere Gebäude stark sanierungsbedürftig sind. Im Jahr 2011 brannte ein Teil des ehemaligen Gutshofs nieder, doch archäologische Funde zeigten Reste der Burganlage aus dem 16. Jahrhundert. Heute wird das Gelände für eine künftige Gewerbe- und Gastronomiezone geplant. Seit 2024 ist das Bauunternehmen Derwald für die Entwicklung zuständig. Die Architektur soll sich an historischen Elementen orientieren, und das Areal wird in den Bachlauf der Schondelle integriert. Die Zukunft des Areals sieht eine kleine Bebauung mit gastronomischen und Büroflächen.
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- Art
- Schloss
- Ort
- Dortmund
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen
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