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Březnice
Schloss in Tschechien
Schloss Březnice liegt in der Gemeinde Březnice, der ehemaligen deutschsprachigen Bresnitz, in der mittelböhmischen Region Tschechiens. Es wurde im frühen 13. Jahrhundert von der Familie Buzic errichtet, die sich später Bresnitz nannte. Das Schloss war über die Familie Puta von Skala und Huler von Worlik in den Besitz von Peter Zmrzlík von Schweißing übergegangen, der es 1422 durch katholische Truppen verbrannte. 1506 erwarb es Zdenek Malowetz von Kinau, der es mit Bering und Wassergraben versehen ließ. Das Schloss ist für seine Renaissance- und Barockausstattung bekannt. Die Familie Lokšan, die es 1548 erhielt, ließ es im Renaissance-Stil umgestalten und schuf den Innenhof sowie den Sgraffitoputz. Die Kapelle der Jungfrau Maria, erbaut von Carlo Lurago, und die Lokšan-Bibliothek, die den Zustand von 1558 bewahrt, sind besonders sehenswert. Die Familie Kolowrat-Krakowsky übernahm 1728 das Schloss und förderte die kulturelle Entwicklung Tschechiens. 1966 wurde es als Museum eröffnet und heute vom Nationalen Denkmalamt verwaltet. Besucher können die Innenräume des Schlosses erkunden, darunter die Lokšan-Bibliothek mit ihrer bemalten Balkendecke, die Kapelle der Jungfrau Maria sowie die Familiengalerie. Im Park des Schlosses, der 20 Hektar umfasst, können die Umgebung und die Landschaft genossen werden. Die Räume und Wege sind gut erhalten und zeigen die historische Entwicklung des Gebäudes. Die Ausstattung und die Dekoration spiegeln die verschiedenen Epochen wider, die das Schloss prägten.
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- Art
- Burg, Festes Haus, Schloss
- Erbaut
- 1300
- Baustil
- Architektur der Renaissance
- Denkmalstatus
- Nationales Kulturdenkmal
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