Wasserschloss Hülsede

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Wasserschloss Hülsede

Schloss in Deutschland

Das Wasserschloss Hülsede liegt in Hülsede, Niedersachsen, zwischen Süntel und Deister. Es ist ein Beispiel der Weserrenaissance und besteht aus einer Dreiflügelanlage um einen rechteckigen Innenhof, umgeben von einer Gräfte. Die Nordwestseite wird durch ein Torgebäude abgeschlossen, und die Hauptburg wird von einer Mauer umfasst, die auch die westlich angrenzenden Wirtschaftsgebäude einbezieht. Die Befestigungsanlagen wurden im 16. Jahrhundert abgeschafft, und die Zugbrücke wurde 1816 durch eine steinerne Brücke ersetzt. Das Schloss hat eine reiche Geschichte, die bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht. 1310 wurde der „Bekehof“ von den Herren von Rottorp belehnt, und das Schloss wurde zwischen 1529 und 1548 erbaut. 1550 wurde es durch Franz von Halle erstürmt, und die Rückeroberung gelang erst 1552. Das Geschlecht der von Rottorp erlosch 1584, und das Gut wurde später von den Mengersens übernommen. 1908 wurde es freier Besitz der Mengersens, und 1970 übernahm Monika Bronsart von Schellendorff den Besitz. Die Restaurierung begann 1979. Besucher können die historischen Räume erkunden, darunter das „Alte Wohnhaus“ aus dem Jahr 1529 und das „Neue Wohnhaus“ aus 1548. Im Sommersaalgebäude befindet sich ein Doppelbackofen, eine Rarität in solchen Schlössern. Die sparsame Ornamentik des Schlosses zeigt spätgotische Anklänge und ist typisch für den Stil der frühen Weserrenaissance. Die Umgebung umfasst die Vorburg und die Wirtschaftsgebäude, die im 19. Jahrhundert errichtet wurden.

Otevírací doba a vstupné se mění podle sezóny, proto nejsou součástí tohoto textu. Aktuální údaje u provozovatele

Art
Wasserburg, Schloss
Ort
Hülsede
Denkmalstatus
Baudenkmal

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