Burg Rosenthal
hochmittelalterliche Burg des Bistums Hildesheim und spätere Gutsanlage im Ortsteil Rosenthal der Stadt Peine in Niedersachsen
Die Burg Rosenthal ist eine hochmittelalterliche Burg des Bistums Hildesheim und später Gutsanlage im Ortsteil Rosenthal der Stadt Peine in Niedersachsen. Sie liegt am nordöstlichen Ortsrand von Rosenthal an einem Bachlauf. Die mittelalterliche Hauptburg ist durch einen ovalen Ringgraben mit einem Durchmesser von 160 × 140 Metern sowie Wällen aus der Zeit um 1223 bekannt. Die Befestigung wurde von Bischof Konrad II. von Hildesheim ausgebaut, der die Burg als Gegenburg zur Burg Peine nutzte. Die Burg war zwischen 1230 und 1245 als bischöfliche Burg und Nebenresidenz blühten. Nach Zerstörung durch eine Fehde wurde sie 1255 von Herzog Albrecht I. von Braunschweig erobert und zerstört. Danach wurde sie nicht wieder aufgebaut, da Peine 1260 in den Besitz des Bistums Hildesheim kam. An der Stelle entstand ein Rittergut, das bis heute von den Nachfahrinnen von Carla von Thielen und Hugo von Schütz zu Holzhausen besessen wird. Von der Burg sind der Ringgraben, die Wälle und der Ansatz des Grabens um die ehemalige Vorburg erhalten. Im Inneren des Wassergrabens steht das heutige Gutshaus aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Die Befestigung ist von der Innenfläche über 3 m hoch und ca. 30 m breit. Die Grabenbreite variiert von ca. 7 m im Süden bis maximal 23 m im Norden. Die Wälle sind nur an der Süd- und Ostseite vorhanden, im Norden und Westen fehlen sie aus unbekanntem Grund.
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- Art
- Burg
- Ort
- Peine
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