Königssee
Der Königssee liegt im Nationalpark Berchtesgaden und wirkt fjordartig, weil die Felswände der Berchtesgadener Alpen fast senkrecht ins Wasser abfallen. An seiner tiefsten Stelle misst er 192 Meter. Um den See führt weder eine Straße noch ein durchgehender Wander- oder Radweg; wer über die Uferbereiche am Nordende hinauswill, ist auf das Boot angewiesen. Genau daraus ergibt sich die Besonderheit des Sees. Befahren wird er ausschließlich mit Elektrobooten, seit Generationen und ohne Verbrennungsmotoren, was die Stille auf dem Wasser erklärt. Zur Fahrt gehört das berühmte Echo: An einer Stelle unterhalb der steilsten Wände spielen die Bootsführer eine Flügelhorn- oder Trompetenfigur, die von den Felsen mehrfach zurückgeworfen wird. Baden ist erlaubt, andere Wassersportarten sind untersagt. Die Boote halten nach etwa 35 Minuten in St. Bartholomä mit der barocken Wallfahrtskirche, einer traditionsreichen Gaststätte und der Seefischerei. Weitere rund 20 Minuten dauert die Fahrt nach Salet am Südende, das nur von Ostern bis etwa Mitte Oktober angelaufen wird. Von dort erreicht man zu Fuß den Obersee, die Fischunkelalm und den Röthbachfall, mit 380 Metern der höchste Wasserfall Deutschlands. Für die ganze Runde inklusive Aufenthalt sollte man einen Tag einplanen.
Otevírací doba a vstupné se mění podle sezóny, proto nejsou součástí tohoto textu.
V okolí
- Wallfahrtskirche St. Bartholomä1.2 km
- Bodendenkmal in Schönau am Königssee, #D-1-8443-00021.2 km
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- Feuerpalfen2.0 km
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