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Domschatzkammer Köln
Museum in Köln
Die Domschatzkammer Köln befindet sich an der Nordseite des Kölner Doms und wurde am 21. Oktober 2000 eingeweiht. Sie liegt unterirdisch in mittelalterlichen Gewölberäumen und reicht bis zur römischen Stadtmauer und einem römischen Abwasserkanal. Die Kammer umfasst sechs Räume auf drei Etagen und zeigt liturgische Utensilien, Reliquiare und Kreuze, darunter Gegenstände, die noch in der Liturgie verwendet werden. Die Domschatzkammer ist für ihre besonderen Ausstellungsstücke bekannt, darunter der Petrusstab aus dem 4. Jahrhundert und die Capella Clementina, ein Ensemble aus Gewändern, das für die Kaiserkrönung Karl VII. bestellt wurde. In der untersten Etage sind Gegenstände aus zwei Merowinger-Gräbern aus der Zeit um 1959 ausgestellt. Ein weiteres Highlight ist das Apokalyptische Lamm, eine Goldschmiedearbeit von Johann Heinrich Rohr. Besucher können sich durch die Räume der Domschatzkammer bewegen und verschiedene Ausstellungen besuchen, darunter Sonderausstellungen zu Themen wie die Verehrung der Heiligen Drei Könige oder die Restaurierung eines romanischen Reliquienschreines. Die Kammer bietet einen Blick auf die historische und künstlerische Bedeutung des Kölner Doms sowie auf die katholische Liturgie.
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- Art
- Museum
- Ort
- Altstadt-Nord
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