Burggut Nabburg
archäologische Stätte in Deutschland
Das Burggut Nabburg liegt in der oberpfälzischen Gemeinde Nabburg im Landkreis Schwandorf von Bayern. Es befindet sich in der Hüllgasse 4 und ist ein denkmalgeschütztes Gebäude. Das Gut ist Teil der historischen Entwicklung der Region und hat seinen Namen der Burg an der Naab verdankt, die im 10. Jahrhundert urkundlich erwähnt wurde. Die Geschichte des Burgguts reicht bis ins 12. Jahrhundert zurück, als es als Grenzmark unter den Markgrafen von Schweinfurt und Diepoldinger stand. Das Burggut war bis ins 17. Jahrhundert ein Streitobjekt zwischen verschiedenen Adelsfamilien und der Regierung. 1602 wurde es an die Stadt Amberg verpflichtet, und 1665 wurde der letzte Burgsasse, Wolf Christoph Erdmann von Prandt, offiziell anerkannt. 1725 veräußerten die Erben des Prandt das Gut an das Kloster Reichenbach, das es bis zur Säkularisation im 19. Jahrhundert besaß. Heute ist das Gut in Privatbesitz und dient als kulturelles Erbe der Region. Das Burggut Nabburg besteht aus einem zweigeschossigen Satteldachhaus aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Es verfügt über eine rundbogige Toreinfahrt mit Staffelgiebel und ein Eingangsportal mit dem Wappen des Abtes Bonaventura Oberhuber. An der Rückseite des Gebäudes sind Teilstücke der ehemaligen Ringmauer aus der Zeit nach 1529 erhalten. Die Anlage umfasst einen weiten Platz, der früher eine bepflanzte Anlage war. Die Umgebung um das Gut ist geprägt von der historischen Stadtmauer und der Naab.
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- Art
- Archäologische Stätte
- Ort
- Bayern
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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