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Schloss Roßthal
Schloss in Dresden, Altroßthal
Das Schloss Roßthal befindet sich im Südwesten Dresdens, etwa 6 km von der Innenstadt entfernt. Es liegt 500 m nordöstlich der Autobahn 17 zwischen dem Freitaler Stadtteil Pesterwitz und Dresden-Naußlitz. Das Gebäude wurde 1657 als Herrenhaus für Alexander von Krahe errichtet und später von der Familie von Nimptsch übernommen. Im Siebenjährigen Krieg wurde es beschädigt und 1736 wieder aufgebaut. 1858 bis 1859 wurde es im Renaissancestil umgebaut und mit zwei Obergeschossen versehen. Das Schloss war bis 1945 im Besitz der Familie von Burgk. Nach dem Zweiten Weltkrieg diente es als Verwaltung der volkseigenen Güter Sachsens. Die landwirtschaftlichen Flächen wurden von der Volkseigenen Gut Gartenbau Pesterwitz übernommen und später zur Berufsschule für Agrarwirtschaft umfunktioniert. Die Anlage umfasste zu ihrer Blütezeit 224 Hektar und beherbergte eine Einsiedelei sowie ein barockes Parktor. Im Schlossgebäude und der Umgebung sind zahlreiche Räume und Bauten erhalten. Der Landschaftspark umfasst verschiedene Bauwerke, Wasserkünste und Grotten. Die Berufsschule, die aus der landwirtschaftlichen Nutzung entstand, besteht bis heute als agrarwissenschaftlich orientiertes Gymnasium. Die Fotosammlung der Deutschen Fotothek zeigt Innenräume und die Umgebung des Schlosses.
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- Art
- Schloss
- Ort
- Dresden
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Sachsen
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