Milasín

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Kraj Vysočina

Milasín

Gemeinde in Tschechien

Milasín ist eine Gemeinde im Okres Žďár nad Sázavou, Tschechien. Sie liegt acht Kilometer südlich von Bystřice nad Pernštejnem und befindet sich auf einer Kuppe rechtsseitig der Täler der Rožínka und Nedvědička. Nördlich des Dorfes erstreckt sich der Waldpark Templ, östlich verläuft die Bahnstrecke von Tišnov nach Bystřice nad Pernštejnem, und südöstlich ragt die Dejmalka (600 m) auf. Die Gemeinde grenzt an mehrere Nachbarorte, darunter Dvořiště im Norden und Dolní Rožínka im Nordwesten. Die Geschichte von Milasín reicht bis ins 14. Jahrhundert zurück, wobei die erste urkundliche Erwähnung 1348 erfolgte. Bis 1589 war keine eindeutige Zuordnung zu den heutigen Orten möglich. 1656 wurde das Dorf dem Gut Rožná zugeschlagen, und 1661 erwarb Maximilian von Liechtenstein-Kastelkorn den Besitz. 1790 lebten 115 Menschen in 13 Häusern, und bis 1834 wuchs die Bevölkerung auf 147 Einwohner. 1961 wurde Milasín nach Bukov eingemeindet und 1990 wieder zur eigenständigen Gemeinde. In Milasín gibt es mehrere sehenswerte Orte. Auf dem Dorfplatz steht ein Spritzenhaus mit Glockenturm, das 1898 gebaut und 1911 erweitert wurde. Südlich des Dorfes befindet sich ein Marmorkreuz an einem Aussichtspunkt, errichtet 1920. An der Straße nach Rožná steht ein Gusseisernes Kreuz aus dem Jahr 1906. Nördlich des Dorfes liegt der Waldpark Templ mit der Grabkapelle „Tempel der Aufklärung“ und ägyptischen Obelisken.

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Art
Gemeinde in Tschechien
Ort
Okres Žďár nad Sázavou
Seehöhe
547 m

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