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Burgstall Engelsberg
archäologische Stätte in Deutschland
Der Burgstall Engelsberg ist eine abgegangene Spornburg südlich des Klosters Fürstenfeld in Fürstenfeldbruck. Sie liegt auf einem 560 m ü. NN hohen Sporn eines eiszeitlichen Moränenzuges. Die Anlage war ursprünglich ein Ministerialensitz, der später vom Kloster abgerissen wurde. Heute ist das Gelände Teil des städtischen Naherholungsgebietes. Nur Geländemerkmale und ein Halsgraben erinnern noch an die einstige Burg. Die Burg war mindestens seit dem 12. Jahrhundert besiedelt und lag an einer wichtigen Handelsstraße zwischen Salzburg und Augsburg. Sie diente der Sicherung von Reisenden und dem Eintreiben von Brückenzoll. Die Burg verlor ihre Bedeutung um die Mitte des 12. Jahrhunderts. 1285 wurde sie letztmals als Befestigung erwähnt und danach abgetragen. Das Kloster Fürstenfeld, das ab 1263 bestand, vermutlich die Burg abgerissen, um eine Wiedernutzung zu verhindern. Das Gelände umfasst etwa 2000 m² und ist vom Kloster aus in wenigen Minuten erreichbar. Der Halsgraben ist noch drei bis vier Meter tief, eine Erdbrücke ermöglicht den Zugang zur ovalen Kernburg. Die Aussicht ist durch die Bewaldung stark eingeschränkt. Auf dem Plateau steht eine Marienstatue, die ursprünglich von zwölf Engelsfiguren umgeben war. Die Sage nennt den Berg Engelsberg, weil die Engel die Errichtung des Klosters an der Stelle gewünscht hatten.
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- Art
- Burg, Archäologische Stätte
- Ort
- Fürstenfeldbruck
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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