Burg Drachenfels

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Burg Drachenfels

Burgruine im Siebengebirge, Nordrhein-Westfalen, Deutschland

Die Burgruine Drachenfels liegt im Siebengebirge, auf dem gleichnamigen Berg mit einer Höhe von 321 m ü. NHN. Sie entstand im 12. Jahrhundert durch den Kölner Erzbischof Arnold I. und wurde 1149 von Gerhard von Are fertiggestellt. Die Burg stand im Zentrum der Region und war Teil einer Reihe von Burgen, die den Einfluss der Kölner Kurfürsten symbolisierten. Im Laufe der Jahrhunderte wurde sie mehrfach belagert und zerstört, wobei die letzten Reparaturen 1634 beendet wurden. Die Burg war bis ins 18. Jahrhundert ein bedeutender Standort, bis die Trachyt-Steinbrüche die Kuppe bedrohten. 1836 übernahm die preußische Regierung die Kuppe, um die Ruine zu schützen. 1967 trat ein großer Felsabbruch ein, der zu umfangreichen Sicherungsmaßnahmen führte. Bis 1973 wurden Stahlanker und Betonarmierungen eingesetzt, um die Bergspitze zu stabilisieren. Die Ruine blieb unverändert, bis das Bergrestaurant 2011 abgerissen und durch einen kleineren Neubau ersetzt wurde. Die Anlage besteht aus drei Bereichen: der Bergfried, die Hauptburg und die niederste Burg. Die Ruine ist heute ein beliebter Ausflugsort, der von der Rheinseite aus gut sichtbar ist. Die Besucher können das Besucherplateau und die alte Burgschenke besuchen, die 1936 errichtet wurde. Die Kuppe ist heute Teil des Verschönerungsvereins für das Siebengebirge, während das Land Nordrhein-Westfalen Eigentümer der Burgruine ist.

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Art
Burg
Ort
Königswinter
Erbaut
1138
Denkmalstatus
Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen

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