Kloster Baumerlenbach
Kloster in Deutschland
Das Kloster Baumerlenbach war ein vermutliches Kloster im gleichnamigen Ortsteil von Öhringen im Hohenlohekreis in Baden-Württemberg. Der Ort wurde erstmals 788 im Lorscher Codex erwähnt. Die Schenkungsurkunde aus jenem Jahr belegt, dass ein Kloster oder zumindest eine Kirche des Ortes an das Kloster Lorsch übergeben wurde. Die genaue Natur des monasteriums ist umstritten, da nicht klar ist, ob es sich um ein Kloster oder lediglich um die Kirche handelte. Die Übereignung des Klosters an Lorsch erfolgte 788 durch die Äbtissin Hiltisnot, die es dem Erlöser, Maria und allen Heiligen geweiht hatte. Das Kloster wurde durch den Eigenkirchenherrn Graf Maorlach verwaltet, der auch als Zeuge der Schenkungsurkunde fungierte. Die Verbindung zu Lorsch brachte militärischen Schutz und rechtliche Sicherheit. Das Kloster Rotaha wurde 786 an Lorsch übereignet, was ähnliche Vorteile für Baumerlenbach bot. In der Region befand sich die Kirche von Baumerlenbach, die später dem Stift Öhringen zugehörig wurde. Es gibt keine baulichen Überreste des vermutlichen Klosters. Die Sage erwähnt ein möglicherweise vorhandenes Kloster nordöstlich der Kirche, doch keine Spuren sind erhalten. Die Geschichte des Ortes ist eng mit dem Adel und den Klöstern des frühen Mittelalters verbunden.
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- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Öhringen
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