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château de Briançon
Burg in Frankreich
Das Château de Briançon ist ein mittelalterlicher Burgfried mit Ursprünge im 12. Jahrhundert, der sich auf der Gemeinde La Léchère in der Savoie befindet. Es liegt auf einer künstlich bearbeiteten Felsformation, die den Iserdurchgang überblickt. Die Position des Befestigungsanlagen machte sie strategisch bedeutsam, da sie den engen Pass „Pas de Briançon“ kontrollierte. Sie war eine der Schlüsselstellen der Savoie und ihrer Hochgebirgsregionen, mit Zugang zu wichtigen Passagen wie den Saint-Bernard-Übergängen. Die Burg war im Mittelalter ein Zentrum der Herrschaft der Familie de Briançon, die bis ins 16. Jahrhundert als Vicomte und später als Marquisat bekannt waren. Die Anlage wurde mehrfach in der Geschichte zerstört und wieder aufgebaut, etwa während der französischen und savoyischen Kriege. Die Ruinen umfassen einen Donjon, zwei Türme, eine Mauer und einen 240 Stufen hohen Aufgang. Die Anlage war ursprünglich von der Familie de Briançon erbaut und später in den Besitz der Savoyen übergegangen. Besucher können die Ruinen der Burg und die umliegende Felsformation erkunden. Der Aufgang zum Donjon ist noch vorhanden und bietet einen Blick auf die umliegende Landschaft. Die Anlage war ein strategisches Zentrum, das den Iserdurchgang und die Verbindungen zwischen der Tarentaise und der Savoie kontrollierte. Die Ruinen sind Teil der historischen Landschaft und geben Einblick in die militärische und politische Bedeutung der Burg in der Region.
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- Art
- Burg
- Ort
- La Léchère
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