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Burgstall Mörlenbach
Burg in Hessen, Deutschland
Der Burgstall Mörlenbach ist eine abgegangene Wasserburg am Rande des Ortskerns der Gemeinde Mörlenbach im hessischen Landkreis Bergstraße. Sie lag nördlich der Weschnitz und westlich des alten Ortskerns, der im Mittelalter von einer Stadtmauer umgeben war. Die Wasserburg war ein Teil dieser Mauer und wurde im 15. Jahrhundert durch Erzbischof Dietrich Mörlenbach befestigt. Die Burg wurde vor 1400 durch das Erzstift Mainz errichtet und 1426 erstmals erwähnt. Sie war eine kurmainzische Grenz- und Landesburg, die im 15. Jahrhundert meist von Amtmännern besetzt war. Mitte des 15. Jahrhunderts verlor die Burg ihre strategische Bedeutung, nachdem Mörlenbach 1461 durch die Mainzer Stiftsfehde an die Kurpfalz verpfändet wurde. In den folgenden Jahrhunderten wurde die Burg abgebrochen, eingeebnet und später modern überbaut. Der Burgstall ist heute nur aus Überlieferungen und dem Lageplan von 1789 bekannt. Er hatte einen polygonalen Grundriss mit einer Ringmauer, einem Tor, einem Zwinger und zwei Türmen. Reste der Mauer mit Schießscharte finden sich hinter der Schlosshofschule. Die Stadtmauer, die die Burg hälftig umschloss, mit einer Bastion und Schlüsselscharten, ist heute noch in der Ortsbefestigung zu erkennen. Die Wassergräben wurden im 19. Jahrhundert eingeebnet.
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- Art
- Burg
- Ort
- Mörlenbach
V okolí
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