Friedland-Gedächtnisstätte
Denkmal für die deutschen Heimatvertriebenen und Heimkehrer
Die Friedland-Gedächtnisstätte liegt in Friedland, Niedersachsen, auf der Erhebung des Hagenbergs. Sie wurde 1966/67 als Heimkehrerdenkmal errichtet und erinnert an die Schicksale der deutschen Heimatvertriebenen und Heimkehrer. Das Werk besteht aus vier 28 m hohen Betonsegmenten und steht auf einem Gelände, das 1958 für den Bau erworben wurde. Das Denkmal erinnert an die 50 Millionen Menschen, die im Zweiten Weltkrieg ihr Leben verloren, darunter 9,34 Millionen Deutsche. Es nennt die Zahlen der Soldaten, Zivilpersonen und Kriegsgefangenen sowie die Verschollenen. Die Inschriften betonen die Versöhnung und die Wahrung von Freiheit und Menschenwürde. Die Gedenkstätte ist ein markanter Ort mit 12 Tafeln, die die Geschichte der Vertriebenen und Kriegsopfer erzählen. Sie bietet einen Blick auf die Vergangenheit und vermittelt eine Mahnung an die Nachwelt. Die Gemeinde Friedland hat das Denkmal als Wahrzeichen in ihrem Wappen. Im Jahr 2024 wird es durch eine Arbeitsgruppe erweitert, um die Geschichte umfassender darzustellen.
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- Art
- Monument
- Ort
- Friedland
- Seehöhe
- 185 m
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