Burg Ottenstein
Burg in Ahaus, Deutschland
Die Burg Ottenstein war eine abgegangene Burg im Ahausener Stadtteil Ottenstein, heute Teil der Stadt Ahaus im Kreis Borken in Nordrhein-Westfalen. Sie stand am Rande eines sumpfigen Gebiets namens Garbrock und war als Grenzfeste gegen das Bistum Utrecht und die Grafschaft Geldern ausgebaut. Die Burg wurde im 14. Jahrhundert von den Grafen von Solms weiterentwickelt und bis ins 17. Jahrhundert genutzt. Im 16. Jahrhundert wurde sie an die Herren von Morrien verpfändet, und im 17. Jahrhundert verfiel sie schrittweise. Die Burg war ursprünglich eine rechteckige Anlage vom Kastelltyp mit Rundtürmen an den Ecken. Sie besaß eine hohe Mantelmauer mit Fensteröffnungen und einen Palas, dessen Fundamente bis zu 17,20 Meter lang waren. Die Burginsel war quadratisch mit 40 Meter Seitenlänge, und der innere Burggraben war zwischen 12 und 24 Meter breit. Ein weiterer Graben, der in den Stadtgraben überging, bildete den äußeren Abschluss der Anlage. Die Burg wurde um 1750 abgebrochen, und ihre Trümmer wurden für die Pfarrkirche in Ottenstein verwendet. Die Burg Ottenstein war ein bedeutendes Verteidigungsgebäude mit komplexer Befestigung. Die Ausgrabungen im Jahr 1984 fanden auf den Fundamentresten des Palas statt, und historische Pläne aus dem 18. und 19. Jahrhundert geben Einblick in die ursprüngliche Anlage. Die Burg war Teil der bischöflichen Landesburg und spielte eine Rolle im regionalen Machtgefüge. Die Geschichte der Burg ist durch verschiedene historische Quellen und Forschungen dokumentiert.
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- Art
- Burg
- Ort
- Ahaus
- Erbaut
- 1318
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