Burgstall Wieseck
archäologische Stätte in Deutschland
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Der Burgstall Wieseck ist ein mittelalterlicher Burgstall, der sich nordnordöstlich der katholischen Filialkirche Mariä Himmelfahrt in Erlingshofen befindet. Er liegt auf einer Bergzunge des Niefanger Berges und ist Teil der Spornburgen von Erlingshofen. Der Burgstall ist als Bodendenkmal im Bayernatlas unter der Aktennummer D-1-7033-0067 eingetragen. Der Burgstall hat eine lange Geschichte, die bis ins 12. Jahrhundert zurückreicht. Erwähnt wurden die Burginsassen erstmals 1159, wobei Gottfried I. von Erlingshofen und Helmwich als erste Namen genannt werden. Die Burg wurde 1305 durch den Eichstätter Bischof erworben und 1312 an den Bischof verkauft. Die Burg blieb bis ins 18. Jahrhundert eine Ruine, ohne Mauerwerk. Von der einstigen Spornburg sind heute nur Gräben und Schuttwälle erhalten. Die Anlage ist in Haupt- und Vorburg geteilt, durch einen in den Felsen gehauenen Graben getrennt. Der Zugang lag im Südwesten, gesichert durch ein Gebäude und einen Rundturm. Der Bergfried war der Eingang zur Hauptburg, und der Palas befand sich vermutlich an der westlichen Burgseite. Auf der nordwestlichen Hügelspitze standen wahrscheinlich Holz- oder Fachwerkbauten.
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- Art
- Burg, Archäologische Stätte
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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