Weißenohe

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OberfrankenBezirk Oberfranken

Weißenohe

Gemeinde im Landkreis Forchheim in Bayern

Weißenohe liegt im Landkreis Forchheim, nordöstlich von Nürnberg, am südlichen Rand der Fränkischen Schweiz. Nachbarorte sind Sollenberg, Lilling und Igensdorf. Die Gemeinde grenzt an Gräfenberg, Simmelsdorf, Schnaittach und Igensdorf. Die Bundesstraße 2 und die Gräfenbergbahn verlaufen westlich des Ortes. Die Gemeinde besteht aus fünf Gemeindeteilen, wobei alle in der Gemarkung Weißenohe liegen. Die Fläche der Gemarkung beträgt 4,687 km² und ist in 1456 Flurstücke unterteilt. Der Name Weißenohe stammt aus dem Germanischen und bedeutet „Ort am weißen Wasser“. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte 1059, als „Eribo“ oder „Aribo de Wizenahe“ als Zeuge bei einer Bamberger Diözesansynode genannt wurde. Das Kloster Weißenohe, das im 11. Jahrhundert gegründet wurde, war bis 1803 ein bedeutender religiöser und kultureller Zentrum. Es war Teil der Oberen Pfalz und stand im Konflikt mit Nürnberg. Die Klosterkirche St. Bonifatius, mit einem 45 Meter hohen Turm, ist bis heute ein markantes Bauwerk. Weißenohe ist vor allem durch die barocke Klosteranlage und die Klosterbrauerei bekannt. Die Region um die Lillach mit den Sinterterrassen ist ein Naturhighlight. Die Gemeinde hat auch eine kulturelle Tradition, etwa durch den Livemusikclub To Act und den Kunstraum Weißenohe. In der Geschichte spielte das Kloster eine zentrale Rolle, und bis heute sind die Spuren seiner Existenz in der Architektur und der Bevölkerungsstruktur spürbar. Die Gemeinde ist heute ein kleiner Ort mit einer starken Verbindung zur Region und zu Nürnberg.

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Art
Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
Ort
Landkreis Forchheim
Seehöhe
358 m
Zdroje:Weißenohe (CC0-1.0)

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