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Schloss Halbenstein
mittelalterlicher Ansitz auf dem Gebiet der heutigen österreichischen Gemeinde Hörbranz
Der Ansitz Halbenstein war ein mittelalterliches Hofgut in Hörbranz-Backenreute, Bezirk Bregenz, Vorarlberg. Er lag am talseitigen Beginn des Weges zur Ruggburg. Das Schloss wurde später als Schlösschen bezeichnet, doch heute bleibt nur ein kleiner Mauerrest am ursprünglichen Standort erhalten. Das Schloss war von verschiedenen Adelsfamilien besessen, darunter die Grafen von Montfort, die Ritter von Lochen und die Familie Imler. Im Dreißigjährigen Krieg plünderten schwedische Truppen 1647 das Schlösschen. 1847 wurde es als alt und unansehnlich beschrieben, und 1859 standen nur noch ein Rundturm und zerfallenes Gemäuer. 1863/1864 verwendete der Besitzer Franz Josef Immler die Steine für das Gasthaus Halbenstein. Die Ruine war bekannt und beeindruckend, wie in Reisen von Franz Joseph Weizenegger und Johanna von Isser Großrubatscher dokumentiert. Weizenegger erwähnte es 1839 in seiner Chronik, und Großrubatscher zeichnete es 1827 und 1827 erneut auf, wobei der Zustand im zweiten Bild bereits stark verfallen war. Die Ruine liegt am Pfänderhang mit Blick zum Bodensee.
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- Art
- Schloss
- Ort
- Hörbranz
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