Schloss Wackerstein

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Schloss Wackerstein

Schloss in Wackerstein, Bayern, Deutschland

Das Schloss Wackerstein liegt an einem steilen Felsabsturz zur Donau im Dorf Wackerstein, einem Ortsteil von Pförring im Landkreis Eichstätt. Es ist als denkmalgeschütztes Baudenkmal unter der Aktennummer D-1-76-153-44 sowie als Bodendenkmal unter D-1-7236-0030 registriert. Die Anlage hat ihre Ursprünge in einer Burg aus dem 9. Jahrhundert und wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrfach übernommen und verändert. Das Schloss hat eine reiche Geschichte, die bis ins 9. Jahrhundert zurückreicht. 1206 wird erstmals ein Adeliger mit dem Namen „Conradus Wacherstayn“ erwähnt. 1339 besaßen die Mendorfer Anteile der Burg. 1408 verliehen die Herzöge Bayern-Münchens dem Wilhelm Lautenbeck die Wackersteiner Au. 1469 erhielt er zusätzlich die Wackersteiner Au mit Jagdrecht. 1603 verkaufte Georg Stephan Notthafft die Hofmarken und Edelsitze an seinen Schwager. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Burg verwüstet, und 1642 übernahm Graf von Lodron den Besitz. Das Schloss ist eine hakenförmige mittelalterliche Zweiflügelanlage mit einem Turm am Ostflügel. Der Hauptbau ist ein zweigeschossiger Walmdachbau, der im 16. und 17. Jahrhundert umgebaut und im 18. Jahrhundert seine heutige Form erhielt. Die Schlosskapelle Unserer Lieben Frau stammt aus dem Mittelalter und wurde 1781 umgebaut. Die Ringmauern und der Ringmauerturm sind ebenfalls aus dieser Zeit. 1989 wurde das Schloss renoviert und mit Eigentumswohnungen versehen.

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Art
Schloss, Archäologische Stätte
Ort
Pförring
Adresse
Am Schloßberg 23
Denkmalstatus
Baudenkmal in Bayern
Zdroje:Schloss Wackerstein (CC0-1.0)

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