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Niederländisches Palais
Gebäude in Berlin
Das Niederländische Palais stand im Berliner Ortsteil Mitte an der Ecke der Oranischen Gasse und der Unter den Linden. Es war Teil der spätfriederizianischen Bebauung des Boulevards und hatte die Hausnummer 36. Das Gebäude wurde im 18. Jahrhundert errichtet und bis 1882 von der niederländischen Familie Oranien-Nassau bewohnt, was seinen Namen begründete. Das Palais war ein bedeutendes Stadtpalais mit mehreren Umbauten und Erweiterungen. Es beherbergte die Residenz der Madame Rietz und war ein Zentrum der gesellschaftlichen und politischen Aktivitäten. Nach dem Tod Friedrich Wilhelms I. wurde es von seiner Familie weiter genutzt und bis 1881 als Wohnsitz des Prinzen Friedrich genutzt. Im Zweiten Weltkrieg erlitt der vordere Teil starke Schäden, doch das Erdgeschoss und der Portikus blieben erhalten. Das Niederländische Palais war bis 1950 ein Teil der Berliner Landschaft, bis es abgerissen wurde, um Platz für einen Neubau zu schaffen. Der heutige Gebäudekomplex umfasst das Alte Palais und das Gouverneurshaus, die von der Humboldt-Universität genutzt werden. Die Reste des Palais sind heute nur noch in Form von Fundamenten und einer Gedenktafel am Haus Unter den Linden Nr. 11 zu erkennen.
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- Art
- Palast
- Ort
- Bezirk Mitte
- Erbaut
- 1750
- Baustil
- Barockarchitektur
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