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Pfalz Pöhlde
Burg in Niedersachsen, Deutschland
Die Pfalz Pöhlde war eine mittelalterliche Königspfalz in Pöhlde, Niedersachsen, die gemeinsam mit einem Kloster existierte. Die Reste der Anlage liegen im Ortszentrum, direkt neben der 1668 errichteten Kirche. Sie war ein bedeutender Treffpunkt für deutsche Könige, insbesondere zu Weihnachten, und lag strategisch an einem Kreuzungspunkt wichtiger Fernwege, darunter der Fastweg über den Rotenberg. Die Pfalz war ein zentraler Ort für königliche Besuche, wobei 27 solche Ereignisse schriftlich dokumentiert sind. Sie umfasste mindestens zwölf Gebäude, darunter eine repräsentative Halle von 9,5 × 22 Meter. Die Ausgrabungen zwischen 1964 und 1974 entdeckten Mauerfundamente, Ofenanlagen und Kellern. Die Anlage war im Norden durch einen Sohlgraben und im Süden durch eine Mauer in Opus-spicatum-Technik begrenzt. Im heutigen Ortszentrum sind die Fundamente der Pfalz und des Klosters noch sichtbar, zum Beispiel durch Steinplatten im Rasen, die den Kreuzgang des Klosters darstellen. Die Ausgrabungen zeigten auch Spuren einer germanischen Siedlung aus dem 2. bis 4. Jahrhundert. Die Anlage war eng mit dem Kloster verbunden, und beide befanden sich um die Kirche. Die Pfalz und die Wallburg Pöhlde lagen etwa 500 Meter voneinander entfernt, doch ihre genaue Beziehung bleibt unklar.
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- Art
- Burg, Archäologische Stätte
- Ort
- Niedersachsen
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
V okolí
- Kollegiatstift Pöhlde, später Benediktiner, dann Prämonstratenser25 m
- klášter Pöhlde81 m
- Wallburg Pöhlde670 m
- Pöhlde540 m
- Rhumequelle2.6 km
- Rhumspringe3.4 km
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