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Stadtpfarrkirche St. Andrä
Kirche in Lienz in Osttirol
Die Stadtpfarrkirche St. Andrä steht nördlich der Isel auf dem Pfarrbichl in Lienz. Sie liegt auf 692 Meter Seehöhe und ist die Dekanatskirche des Dekanats Lienz in der Diözese Innsbruck. Die Kirche ist dem Patrozinium St. Andrä geweiht und steht unter Denkmalschutz. Die Kirche hat eine reiche Geschichte, die bis ins 5. Jahrhundert zurückreicht. 1204 wurde eine romanische Kirche erbaut, die später zu einer gotischen Basilika umgebaut wurde. 1737 zerstörte ein Blitz den Turm und das Dach, was zur Barockisierung des Altarraums führte. 1907/09 erhielt der Turm seine neugotische Form. Die Kirche wurde im 19. Jahrhundert regotisiert und erhielt 1967–1969 ihr heutiges Erscheinungsbild. In der Kirche befindet sich ein prunkvoller Barockaltar, der als der größte Osttirols gilt. Die Orgel auf der Westempore wurde 1618 erbaut und 1972 mit einem Orgelwerk der Firma Reinisch-Pirchner ausgestattet. Das Geläut besteht aus sieben Glocken, das größte Osttirols. Die Glocken werden nach bestimmten Regeln geläutet, darunter das Angelusläuten und das Trauergeläut für die Verstorbenen. Die Kirche beherbergt zudem ein Bezirkskriegerdenkmal mit einem Gemäldezyklus von Albin Egger-Lienz.
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- Art
- Pfarrkirche
- Ort
- Lienz
- Baustil
- Gotische Architektur
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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