Gnotzheim

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MittelfrankenBezirk Mittelfranken

Gnotzheim

Markt in Bayern

Gnotzheim liegt im Westen des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen, am Fuße des Hahnenkamms, eines Nebengebirges der Fränkischen Alb. Der Ort ist von einer Offenlandschaft mit Wiesen und Feldern geprägt, nur im Süden und Nordosten liegen Waldgebiete. Durch den Ort fließt der Wurmbach, ein Nebenfluss der Altmühl. Die Gemeinde ist Teil der Verwaltungsgemeinschaft Hahnenkamm und wird von der Bundesstraße 466 durchquert. Sie ist die zweitflächenkleinste Gemeinde des Landkreises. Gnotzheim wurde erstmals 1053 als „Gnozesheim“ urkundlich erwähnt. Das Gebiet war bereits im Römischen Reich besiedelt, wobei sich Reste des Kohortenkastells Mediana und des Lagerdorfs in der Region finden. Im 12. Jahrhundert wurde die Herrschaft über den Ort durch das Geschlecht der Herren von Truhendingen übernommen. 1388 erhielt Gnotzheim das Marktrecht und die Hochgerichtsbarkeit. 1971 wurde die Gemeinde Spielberg eingegliedert. Gnotzheim ist bekannt für das Schloss Spielberg, die Katholische Pfarrkirche St. Michael und die Kirche St. Georg, ein Barockbau des Graubündner Baumeisters Franz de Gabrieli. Zudem gibt es das Johannes-von-Nepomuk-Denkmal und das Arma-Christi-Kreuz. Die Gemeinde ist im Geopark Ries eingebettet und umfasst das Naturwaldreservat Spielberger Leiten sowie die Steinerne Rinne. In Gnotzheim wurde Andreas Weiß, ein katholischer Geistlicher und Jurist, geboren.

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Art
Markt in Deutschland, Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
Ort
Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen
Seehöhe
473 m
Zdroje:Gnotzheim (CC0-1.0)

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