Ostdeutschland

Bismarckturm Burg (Spreewald)

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Der Bismarckturm in Burg im Spreewald steht auf dem Schlossberg, einem alten Burgwall über dem Ort, und ist einer der auffälligsten Aussichtspunkte einer sonst betont flachen Landschaft. Errichtet wurde er zwischen 1915 und 1917 aus rund 1,5 Millionen Klinkersteinen; er misst siebenundzwanzig Meter und trägt oben eine offene Plattform. Bismarcktürme wurden um die Jahrhundertwende in großer Zahl gebaut, meist auf Anhöhen und meist aus regionalem Material — hier also Klinker, wie er in der Niederlausitz gebrannt wurde. In Brandenburg entstanden ursprünglich elf solcher Türme, acht davon stehen noch. Der Burger gehört zu den besser erhaltenen und hat den Vorteil einer Lage, die im Spreewald selten ist: Der Schlossberg ist eine der wenigen Erhebungen in einem Gebiet, das sonst kaum Höhenunterschiede kennt. Von der Plattform überblickt man das Fließ- und Wiesenmosaik des Oberspreewalds, das sich aus der Höhe erst als zusammenhängendes System zu erkennen gibt. Der Aufstieg erfolgt über Treppen und ist in wenigen Minuten geschafft; der Besuch lässt sich mit einer Kahnfahrt oder einer Radrunde durch Burg verbinden. Geöffnet ist der Turm etwa von April bis November, gelegentlich ergänzt um Abendveranstaltungen mit Illumination.

Otevírací doba a vstupné se mění podle sezóny, proto nejsou součástí tohoto textu.

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