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Wusterhausener Bär
kleiner Turm im Köllnischen Park im Ortsteil Mitte von Berlin
Der Wusterhausener Bär ist ein kleiner Turm im Köllnischen Park, direkt am Märkischen Museum in Berlin-Mitte. Er steht am Rande des ehemaligen Grünen Grabens, der Teil der Berliner Verteidigungsanlagen war, die Großer Kurfürst nach dem Dreißigjährigen Krieg errichten ließ. Der Turm ist der letzte erhaltene Teil dieser Anlagen und befindet sich heute auf einem Grundstück an der Neuen Jakobstraße. Der Bär wurde 1718 erneuert und mit einer Sandsteinstatue sowie einer Inschrift versehen. Er diente ursprünglich als Wehr, um den Wasserstand zu regulieren, und war Teil der Verteidigungsanlagen, die die Stadt vor Angriffen schützen sollten. Die Wehre wurden später abgerissen, doch der Bär blieb erhalten und wurde 1893 in den Köllnischen Park verlegt, wo er heute steht. Der Turm ist ein kleiner, massiver Bau aus Mauerwerk, der die Kante des Grabens überbrückte und gleichzeitig eine Überquerung verhinderte. Er ist umgeben von Grünflächen und liegt im Köllnischen Park, der heute ein Teil des Märkischen Museums ist. Umgebung und Ausblick sind durch die Lage am Park und die historische Bausubstanz geprägt.
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- Art
- Turm, Bauplastik
- Ort
- Bezirk Mitte
- Erbaut
- 1718
- Denkmalstatus
- Ensembleteil
V okolí
- Standbild Heinrich Zille120 m
- Mühlenstumpf138 m
- Theater-Variété Brillant474 m
- Franziskanerkloster Berlin635 m
- Parodietheater664 m
- Großer Jüdenhof, Fundamente mittelalterlicher (15.Jh.) und frühneuzeitlicher (18. Jh.) Gebäude (siehe Ensemble Parochialstraße 1/3...) Großer Jüdenhof, Jüdenstraße, Grunerstraße602 m
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