Norditalien

Cascate di Lillaz

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Die Cascate di Lillaz liegen am Rand des Weilers Lillaz, einer Fraktion der Gemeinde Cogne im südlichen Aostatal. Cogne selbst liegt auf 1.534 Metern, rund 26 Kilometer von Aosta entfernt, unmittelbar am Massiv des Gran Paradiso; das gesamte Gebiet gehört zum Nationalpark Gran Paradiso, dem ersten Nationalpark Italiens. Der Wasserfall wird vom Torrente Urtier gespeist, der aus dem Vallone dell'Urtier herabkommt. Der Fall stürzt in drei Hauptstufen über eine Gesamthöhe von etwa 150 Metern. Der Weg dorthin beginnt im Ort Lillaz und führt in kurzer Zeit an den Fuß der untersten Stufe; ein Steig steigt daneben weiter an und erschließt die oberen Kaskaden. Weil die Schmelzwasser aus dem Gran-Paradiso-Gebiet den Bach speisen, ist die Wasserführung im Frühsommer am stärksten. Cogne ist ein alter Bergbauort — bis 1979 wurde hier Magnetit abgebaut, die Hauptgruben hießen Colonna, Licony und Larsinaz, das Erz ging zur Verarbeitung nach Aosta. Im Talboden liegen die Prati di Sant'Orso, eine weite Wiesenfläche mitten im Ort. Im Winter gefrieren die Fälle von Lillaz und werden zu einem bekannten Ziel für Eiskletterer; im Sommer ist der Zugang ein leichter Spaziergang, der sich mit längeren Wanderungen in die Seitentäler des Nationalparks verbinden lässt.

Otevírací doba a vstupné se mění podle sezóny, proto nejsou součástí tohoto textu.

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