Schloss Petterweil
schlossgleiche Herrenhaus eines Wirtschaftshofes am nördlichen Rand des Karbener Ortsteils Petterweil im hessischen Wetteraukreis
Das ehemalige Schloss Petterweil steht am nördlichen Rand des Ortsteils Petterweil in Karben, im hessischen Wetteraukreis. Es ist ein schlossgleiches Herrenhaus, das heute im Rahmen eines dreiseitig umbauten Wirtschaftshofes steht. Die Anlage liegt in der Wetterau-Ebene, am Dorfrand von Petterweil, an den Gräben des Heitzhoferbaches, und vor dem Taunus. Das Schloss hat eine reiche Geschichte: 1390 erwarb das Geschlecht der Falkensteiner das Dorf vom Kloster Fulda und besetzte eine Burg, die vermutlich bereits bestand. 1402 wurde die Burg erneuert oder ausgebaut. 1650 wurde aus Resten der Burg ein dreiseitiger Gutshof errichtet. 1806 fiel Petterweil an Hessen-Darmstadt, und 1841 erwarb die Gemeinde das Burgareal, das bis heute in Privatbesitz ist. Das Herrenhaus ist mehrfach umgebaut worden und geht heute auf Umbauten im 19. Jahrhundert zurück. Es ist ein zweigeschossiger, rechteckiger Baukörper mit steilem Walmdach. Die zugehörigen Wirtschaftsgebäude stammen vermutlich aus dem 18. Jahrhundert. In der Scheune sind möglicherweise ältere Bauteile der Wasserburg integriert. Das Schloss gilt als hessisches Kulturdenkmal und ist ein spätmittelalterlicher Adelssitz, der in die Ortsbefestigung einbezogen war.
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- Art
- Schloss
- Ort
- Karben
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Hessen
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