Osvračín

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Hrady

Osvračín

Burg in Tschechien

Osvračín ist eine Ruine eines Schlosses auf der Ostseite der gleichnamigen Dorfes in der Gemeinde Domažlice. Der Bergfried lag auf dem Gipfel einer Anhöhe namens Na Zámku, direkt am rechten Ufer des Dráva-Flusses, in einer Höhe von etwa 400 Metern. Die Ruine wurde seit 1972 als kulturelle Denkmal geschützt. Das Schloss stand bereits im späten 13. Jahrhundert, da 1289 der Besitzer Zdislav von Osvračín erwähnt wird. Nach archäologischen Funden entstand das Schloss jedoch später und wurde nur kurz im frühen 15. Jahrhundert bewohnt. Im Jahr 1474 kaufte Půta Švihovský das Gut, als das Schloss bereits verlassen war. Es wurde vermutlich im Jahr 1422 oder 1431 durch die Täufer zerstört. Der Zugang zur Ruine erfolgt über eine Straße, die um ein Fußballfeld führt. Das Schloss besteht aus einem Hügel mit einer flachen Plattform, auf der keine Gebäude vorhanden sind. Archäologische Ausgrabungen zeigten, dass es sich um ein geschlossenes Schloss handelt, dessen Gebäude unter dem eingestürzten Mauerwerk verborgen sind. Im Inneren des Hügels ist ein quadratischer, zweistöckiger Palast bis zur ersten Etage erhalten. Um das Schloss herum führte ein Parkan, dessen Mauerreste im Südosten erhalten sind.

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Art
Burg, Burgruine
Ort
Osvračín
Erbaut
1300
Baustil
Gotische Architektur
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Tschechien

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