Cellitinnen von der Hl. Gertrud
Kloster in Deutschland
Die Cellitinnen von der Hl. Gertrud sind eine religiöse Gemeinschaft der Cellitenfamilie, die sich der Krankenpflege widmet. Sie entstanden 1521 in Düren, als sechs Schwestern aus Köln in die Stadt kamen und die Pflege der Pestkranken übernahmen. Sie lebten in einem selbstständigen Haus, dem Gertrudenhof, und blieben trotz ihrer Trennung von der Kölner Heimatstadt verbunden. Die Gemeinschaft war in der Region bekannt, besaß ein eigenes Vermögen und betreute Krankenhäuser in der Umgebung. Die Gemeinschaft wuchs im 19. Jahrhundert, erreichte 1846 ein finanzielles Hoch, doch innerliche Streitigkeiten und äußere Schwierigkeiten führten zu Spaltungen. 1894 erlangte sie Unabhängigkeit von der Armenverwaltung. Im 20. Jahrhundert wurde sie durch Krieg und Verluste stark beeinträchtigt, wobei das Mutterhaus 1944 zerstört wurde. Die Gemeinschaft schrumpfte stark, bis sie im Jahr 2009 nur noch elf Schwestern zählte. 2020 wurde der erste weltliche Leiter der Gemeinschaft ernannt. Die Cellitinnen leben heute in Düren und betreiben Krankenhäuser sowie Pflegeeinrichtungen. Sie sind in der Region bekannt für ihre Arbeit im Gesundheitswesen und ihre historische Tradition. Die Gemeinschaft hat sich im Laufe der Zeit anpassen müssen, um ihre Aufgaben zu erfüllen, und bleibt trotzdem ein bedeutender Teil der lokalen Geschichte.
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- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Düren
- Erbaut
- 1521
V okolí
- Wilhelmitenkloster Paradies, Düren65 m
- Ursulinenkonvent Düren65 m
- Elisabethinnenkloster im Gasthaus, Düren65 m
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