Karlshuld

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Landkreis Neuburg-SchrobenhausenBezirk Landkreis Neuburg-Schrobenhausen

Karlshuld

Gemeinde in Bayern

Karlshuld liegt im oberbayerischen Landkreis Neuburg-Schrobenhausen und zählt zu der Planungsregion Ingolstadt. Die Gemeinde besteht aus sechs Gemeindeteilen, darunter das Pfarrdorf Karlshuld, das Dorf Grasheim und die Weiler Nazibühl. Die Landschaft um den Ort ist geprägt von der Donaumoos-Region, einer ehemals versumpften Fläche, die heute als Naturschutzgebiet dient. Die Gemeinde ist bekannt als „Metropole“ des Donaumooses und hat eine besondere Verbindung zur Umwelt. Die Ortschaft wurde im Jahr 1795 als Kolonie von Karl Freiherr von Eckart gegründet und nach Kurfürst Karl Theodor benannt. Sie war bis 1840 Sitz einer Adelshofmark und entwickelte sich im 19. Jahrhundert zu einem lebhaften Ort. Die Gründung einer evangelischen Pfarrkirche neben der katholischen war eine Besonderheit, die auch die Nachbargemeinden prägte. Die Gemeinde war lange ein Notstandsgebiet, bis der wirtschaftliche Aufschwung nach 1945 die Lebensbedingungen verbesserte. Karlshuld ist vor allem durch das Freilichtmuseum „Haus im Moos“ im Gemeindeteil Kleinhohenried bekannt, das als Umweltbildungsstätte und Tagungsstätte dient. Die Gemeinde hat eine katholische und eine evangelische Kirchengemeinde sowie eine Volksschule. Bekannte Persönlichkeiten aus der Region sind der evangelische Theologe Karl Leipziger und der Landtagsabgeordnete Roland Weigert. Die Gemeinde hat sich durch ihre Nähe zur Industriestadt Ingolstadt und ihre natürliche Umgebung zu einem lebendigen Ort im Landkreis entwickelt.

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Art
Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
Ort
Landkreis Neuburg-Schrobenhausen
Seehöhe
375 m
Zdroje:Karlshuld (CC0-1.0)

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