Frantschach-St. Gertraud

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KärntenBezirk Wolfsberg

Frantschach-St. Gertraud

Marktgemeinde im Bezirk Wolfsberg, Kärnten

Nordöstlich von Wolfsberg gelegen, erstreckt sich das Gemeindegebiet von der Lavant auf die Hänge der Koralpe. Die höchsten Erhebungen umrahmen das Große Kar, darunter der Großer Speikkogel, Steinschneider, Seespitz und Hühnerstütze. Die 16 Ortschaften liegen in einer Seehöhe zwischen 504 und 1600 Metern. Im Osten grenzt die Gemeinde an den steirischen Bezirk Deutschlandsberg. Die Kirche in St. Gertraud wurde 1289 erstmals urkundlich erwähnt. Ab dem Spätmittelalter war der Bergbau und die Eisenverarbeitung prägend. 1759 kamen die Betriebe zunächst an den österreichischen Staat, 1825 wurden sie von der Wolfsberger Eisenwerksgesellschaft und 1846 schließlich vom schlesischen Unternehmer Hugo Henckel von Donnersmarck aufgekauft. 1847/48 wurde in St. Gertraud ein moderner Hochofen errichtet, und 1882 wurde das Frantschacher Werk in eine Zellulosefabrik umgewandelt. Die Gemeinde wurde 1997 wieder selbständig, und seit 2001 trägt sie den Titel „Marktgemeinde“. Die Katholische Pfarrkirche St. Gertraud im Lavanttal ist aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts. In ihr befindet sich ein um 1420 entstandenes gotisches Fresko. Die Katholische Pfarrkirche Kamp hl. Nikolaus ist in spätgotischem Stil errichtet. Der Frantschacher Hochofen, ein turmartiger Bau aus dem Jahr 1848, ist als Wahrzeichen im Gemeindewappen enthalten. Die Gemeinde ist auch bekannt für die Papier- und Zellstofffabrik Mondi Packaging Frantschach sowie das Skigebiet Weinebene.

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Art
Gemeinde in Österreich, Marktgemeinde
Ort
Bezirk Wolfsberg
Seehöhe
503 m
Zdroje:Frantschach-St. Gertraud (CC0-1.0)

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