Královopolský klášter

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Jihomoravský kraj

Královopolský klášter

Kloster des Kartäuserordens

Die Kartause Královo Pole liegt im Stadtteil Königsfeld der mährischen Hauptstadt Brünn. Sie war ein Kloster des Kartäuserordens, das 1375 von Markgraf Johann Heinrich gegründet wurde. Die Anlage und die Klosterkirche wurden im Jahr 1376 fertiggestellt und standen unter dem Schutz der Heiligen Dreifaltigkeit. Die Kartause war Teil der Landesherrschaft und hatte eine wirtschaftliche Stiftung mit Grundbesitz und Jagdschlösschen. Die Kartause war bis ins 18. Jahrhundert ein bedeutender geistlicher und kultureller Zentrum. Unter Prior Bernhard Lang und seinem Bruder Anton Lang entstand eine Blütezeit mit künstlerischen Werken und einer umfangreichen Bibliothek. 1765 wurde die Klosteranlage im Barockstil umgebaut, wobei namhafte Künstler wie Andreas Schweigel und Franz Anton Maulbertsch beteiligt waren. Die Klosterkirche wurde 1782 zur Filialkirche und 1853 zur selbständigen Pfarre erhoben. Die Anlage umfasst die Klosterkirche, das Refektorium mit Stuckarbeiten und dem Tonnengewölbe, sowie die ehemalige Klosterbibliothek. Die Gebäude dienten nach der Auflösung der Kartause 1782 verschiedenen Zwecken, darunter eine Kadettenschule und später eine Außenstelle der Technischen Hochschule Brünn. Die Umgebung umfasst den Stadtteil Königsfeld und die historischen Dörfer Strzielcz und Černovice.

Otevírací doba a vstupné se mění podle sezóny, proto nejsou součástí tohoto textu.

Art
Kartause, religiöse Gemeinschaft, Kloster
Ort
Královo Pole
Erbaut
1378
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Tschechien

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