Mammern

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Kanton ThurgauBezirk Kanton Thurgau

Mammern

Gemeinde im Kanton Thurgau in der Schweiz

Mammern ist eine politische Gemeinde im Bezirk Frauenfeld des Kantons Thurgau. Sie liegt am Südufer des Untersee, an der Grenze zu Deutschland, 4 Kilometer östlich von Stein am Rhein. Die Gemeinde wird durch die Hauptstrasse Schaffhausen–Rorschach erschlossen und besitzt einen Bahnhof an der Seelinie. Die Ortsgemeinde war bis 1992 Teil der Munizipalgemeinde Steckborn, wurde 1993 zur politischen Gemeinde umgewandelt. Mammern hat eine reiche Geschichte, die bis in die Jungsteinzeit zurückreicht. Prähistorische Pfahlbauten im Gewann «Langhorn» sind Teil des UNESCO-Weltkulturerbes. Die Gemeinde wurde erstmals 909 urkundlich erwähnt und war bis ins 17. Jahrhundert von verschiedenen Lehensherren beherrscht. Die Schlosskapelle aus dem 18. Jahrhundert und die Ruinen der Neuburg sind bedeutende historische Zeugnisse. In Mammern gibt es mehrere sehenswerte Orte. Die barocke Schlosskapelle aus dem Jahr 1750 wurde von Johann Michael Beer entworfen und vom Maler Franz Ludwig Hermann gestaltet. Die Wallfahrtskapelle Sieben Schmerzen Mariä in Klingenzell und die Ruinen der Neuburg sind weitere Highlights. Die Gemeinde zählt zu den schützenswerten Ortsbildern der Schweiz und hat eine Vielzahl von kulturellen und historischen Stätten.

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Art
Gemeinde der Schweiz
Ort
Bezirk Frauenfeld
Denkmalstatus
Schützenswertes Ortsbild der Schweiz
Seehöhe
448 m

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