Veste Coburg

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OberfrankenBezirk Oberfranken

Veste Coburg

Festungsanlage in Coburg

Die Veste Coburg, auch Fränkische Krone genannt, ist eine gut erhaltene mittelalterliche Burganlage in Coburg, die sich auf einem Hügel etwa 160 Meter über dem Stadtzentrum befindet. Sie erstreckt sich über 135 mal 260 Meter und ist von einem Hofgarten umgeben. In der Nähe liegt die Schwesterburg Veste Heldburg. Die Veste wurde nie kämpfend erobert, sondern 1635 durch einen gefälschten Brief eingenommen. Die Veste Coburg wurde ab dem 12. Jahrhundert durch verschiedene Adelsfamilien besessen und wurde im Laufe der Zeit zur Landesfestung ausgebaut. Im 16. Jahrhundert wurden Kanonenbatterien und Basteien errichtet, um die Verteidigung zu stärken. 1909 bis 1923 fand eine umfassende Sanierung statt, bei der die Bausubstanz restauriert und neue Räume sowie ein Museum eingerichtet wurden. Die Kunstsammlungen der Herzöge sind seit 1941 in der Veste ausgestellt. Die Veste Coburg bietet einen weiten Ausblick auf Coburg und das thüringische Grenzgebiet. Im Inneren gibt es Laufgänge, Pechgruben und eine Vielzahl von Verteidigungsanlagen, die die Festung unangreifbar machten. Im östlichen Burghof befindet sich ein alter Brunnen, der bis 19 Meter tief geht, und eine Zisterne im westlichen Hof sammelt Regenwasser. Die Kunstsammlungen umfassen Gemälde, Skulpturen und ein Kupferstichkabinett mit über 330.000 Blättern.

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Art
Festung
Ort
Coburg
Erbaut
1225
Baustil
Romanische Architektur
Architekt
Bodo Ebhardt
Denkmalstatus
Baudenkmal in Bayern
Zdroje:Veste Coburg (CC0-1.0)

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