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grotte Crispine
Die Grotte Crispine ist ein neolithisches Archäologischer Fundplatz in der Chaîne de la Nerthe, im 16. Arrondissement von Marseille. Sie liegt nordöstlich des Cap Ragnon auf den Höhen des Port de Corbières und ist aufgrund der industriellen Nutzung des Geländes schwer zugänglich. Die Grotte hat eine ogivale Eingangsförmung und wurde lange als Berghütte genutzt. Die Entdeckung durch Stanislas Clastrier im Jahr 1910 brachte wichtige Funde zutage, darunter ein neolithisches Feuer, Keramik, Werkzeuge aus Silex und menschliche Knochen. In einer runden Säle fand er Knochen von mindestens zwei Individuen, darunter ein Erwachsener und ein Kind, sowie rituelle Gegenstände. Die Grotte wird als sekundäre Bestattungsstätte des späten Neolithikums angesehen. Die Grotte besitzt eine große Höhle mit einer Höhe von etwa 150 m und überblickt den Tunnel, der Marseille mit dem Rhône verbindet. Sie ist Teil einer Gruppe von neolithischen Grabstätten in der Region, wie die Grotte des Héritages oder die Grotte Loubière. Die Grotte wurde nach der Schließung der Industrie 1998 zur Decontamination gestellt und ist heute Teil eines ehemaligen chemischen Industriestandorts.
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- Art
- Höhle, Archäologische Stätte
- Ort
- Marseille
- Seehöhe
- 150 m
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