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abbaye Saint-Étienne de Marmoutier
Kloster im Elsass, Frankreich
Das Kloster Marmoutier ist eine ehemalige Benediktinerabtei in der Gemeinde Marmoutier im Département Bas-Rhin, Frankreich. Es liegt im Elsass und war ein Reichskloster, das im 6. Jahrhundert gegründet wurde. Zusammen mit der Abtei Neuweiler bildete es eine „Halbinsel“ im Bistum Metz. Das Kloster wurde im 8. Jahrhundert von Königsgut ausgestattet und war Teil der merowingischen Klöster. Das Kloster war bis zur Französischen Revolution 1789 bestehend und wurde 1517 der Bursfelder Kongregation angegliedert. Es wurde im deutschen Bauernkrieg 1525 geplündert und im Dreißigjährigen Krieg beschädigt. 1096 besuchte Papst Urban II. die Abtei und vollzog eine Weihe. 1144 wurde eine Forstordnung eingeführt, die als erste Nachhaltigkeitsformulierung angesehen wird. Die Abteikirche beherbergt ein Westwerk der Romanik im Elsass. Der Chor der Kirche wirkt gotisch, entstand aber erst im 18. Jahrhundert als nachgotisches Bauwerk. Die Kirche ist ein bedeutendes Denkmal der Region und spiegelt die künstlerische Entwicklung des Elsass wider.
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- Art
- Abtei
- Ort
- Marmoutier
- Adresse
- place du Général-de-Gaulle
- Erbaut
- 601
- Denkmalstatus
- klassifiziertes historisches Denkmal in Frankreich
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