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Luisendenkmal
Denkmal in Gransee (Brandenburg)
Das Luisendenkmal in Gransee wurde von Karl Friedrich Schinkel entworfen und erinnert an die Aufbahrung der Königin Luise im Jahre 1810. Es steht auf dem Schinkelplatz, dem ehemaligen Marktplatz der Stadt. Die Aufbahrung fand in der Nacht vom 25. auf den 26. Juli 1810 statt, als die Bevölkerung der Stadt Gransee die Leiche der geliebten Königin mit großer Anteilnahme begleitete. Die Errichtung des Denkmals wurde durch eine Spendensammlung finanziert, die 2.000 Taler einbrachte. Das Denkmal besteht aus einem Steinsockel mit einem Sarg, der von einem säulengetragenen Baldachin in Form eines Tabernakels überwölkt wird. Die Höhe beträgt 23 Fuß, die Länge 13 Fuß und die Breite 6 Fuß. Auf dem Sarg sind Inschriften zu finden, die das Leben und den Tod der Königin Luise datieren. Die Inschriften auf dem Sockel beschreiben die Reaktionen der Bevölkerung auf die Aufbahrung und den Trauerzug. Zudem sind Namen der Förderer und der Baumeister Karl Friedrich Schinkel sowie des Landrats Friedrich Christian Ludwig von Zieten verzeichnet. Die Künstlerische Ausgestaltung des Denkmals betont den gotisch anmutenden Baldachin, der an mittelalterliche Reliquienschreine erinnert und die Erinnerung an die tote Königin symbolisiert. Schinkel setzte Eisen als Symbol für Stärke und Patriotismus und filigrane Formen als Zeichen für Zartheit und Reinheit. Das Denkmal blieb über die Jahrhunderte hinweg beliebt und wurde stets instand gehalten, was seine historische und künstlerische Bedeutung unterstreicht.
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- Art
- Monument
- Ort
- Gransee
- Denkmalstatus
- Baudenkmal
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