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Kollegiatstift St. Marien, Einbeck
ehemaliges Kollegiatstift in Einbeck
Das Marienstift war ein Kollegiatstift vor dem Tiedexer Stadttor in Einbeck, nordwestlich der Stadtmauern gelegen. Es grenzte im Westen an den Hubeweg, im Süden an das Tiedexer Tor und erstreckte sich bis zum Krummen Wasser. Der Friedhof des Stifts blieb erhalten, und eine Straße erinnert heute noch an das Stift. Die Stadtansicht von Merian aus dem 17. Jahrhundert zeigt den Friedhof und die Verschanzungen des Tiedexer Tores. Das Stift wurde im 13. Jahrhundert von den Kalandsbrüdern gegründet, die eine Kirche mit Hospital für Pilger errichteten. 1297 erhielt es die Benennung als Collegiatstift der Jungfrau Maria. Es erhielt Schenkungen von Herzögen, Adelsgreifern und anderen Herren. Die Kanoniker zogen 1319 nach Einbeck um, nachdem ein Brand die Wohngebäude zerstörte. 1408 erhielt das Stift eigene Gerichtsbarkeit. Nach dem Dreißigjährigen Krieg bestand es weiter als Korporation, bis es 1863 aufgehoben wurde. Im 19. Jahrhundert gehörte das Stift zum Departement der Leine im Königreich Westphalen. 1810 wurde die Aufhebung angeordnet, und der Besitz wurde verkauft oder verpachtet. Die Kirche hatte sieben Altäre, darunter einen in der Niedersächsischen Landesgalerie. Das Stift besaß Zehntrechte und Land in verschiedenen Orten. Die Dechanten, wie Bertold von Kinnebard und Johann Smed, leiteten das Stift bis 1561.
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- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Einbeck
- Erbaut
- 1203
V okolí
- PS.Speicher294 m
- Tiedexer Tor480 m
- Einbecker Schreibmaschinenmuseum512 m
- Einbecker Brauhaus758 m
- Clarissenkloster (Einbeck)664 m
- Maria-Magdalenen-Kloster (Einbeck)744 m
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