Prämonstratenserinnenstift Aland

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KlášteryNiedersachsenBezirk Niedersachsen

Prämonstratenserinnenstift Aland

ehemaliges Kloster in Ostfriesland, Deutschland

Das Kloster Aland war ein von Prämonstratensern gegründetes, der Jungfrau Maria geweihtes Kloster in Ostfriesland. Es lag zwischen Canhusen und Wirdum, nahe dem Alten Greetsieler Sieltief, und war vermutlich im 12. Jahrhundert von Klöstern aus Steinfeld ausgesprochen. Das Kloster verwaltete ein eigenes Kirchspiel, das nach der Reformation mit Canhusen und ab 1591 mit Wirdum verbunden wurde. Es war etwa 150 m × 150 m groß und lag an einem Ausläufer der Leybucht, wobei der Friedhof in der nordwestlichen Ecke des Geländes lag. Das Kloster war bis ins 16. Jahrhundert bestehend und gehörte zuerst der Zirkarie Friesland an. Es war ein Doppelkloster mit bis zu 90 Insassen nach der Luciaflut 1287. Die wirtschaftliche Basis bestand aus bis zu 400 Hektar Land, die in der näheren Umgebung lagen. Die Klosterkirche diente nach der Reformation Canhusen als Gotteshaus, und die Orgel wurde 1555 von der Greetsieler Kirche übernommen. Die Gebäude wurden 1710 verkauft, und heute sind keine Reste mehr vorhanden. Die Anlage umfasste Höfe, die den Grundriss der Klosteranlage nachempfinden lassen. Das Kloster war bis 1509 ein Männerkloster, das 1509 aufgelöst wurde. Die letzte Pflege durch den Propst Johannes Oldeguil begann 1528 als evangelischer Prediger. Die Ländereien wurden 1565 verpachtet und später von verschiedenen Adelsgeschlechtern übernommen. Die Klosterkirche wurde 1610 noch vorhanden, verfiel aber durch mangelnde Pflege.

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Art
Kloster, religiöse Gemeinschaft
Ort
Wirdum

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