Justizpalast

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Bezirk MünchenMünchen

Justizpalast

Gebäude in München, Bayern, Deutschland

Der Justizpalast in München ist ein neobarockes Gerichts- und Verwaltungsgebäude, das zwischen Elisen- und Prielmayerstraße im Bezirk Maxvorstadt steht. Er wurde von Friedrich von Thiersch zwischen 1891 und 1897 errichtet und ist heute Sitz des Bayerischen Staatsministeriums der Justiz sowie von Teilen des Landgerichts München I. Das Gebäude liegt zentral zwischen Hauptbahnhof und Karlsplatz, an der Grenze zum Botanischen Garten. Der Justizpalast ist für seine repräsentative Architektur und seine historische Bedeutung bekannt. Er verfügt über eine 66 Meter hohe gläserne Lichtkuppel und eine Zentralhalle mit den Maßen 19 m × 29 m. Im Erdgeschoss gibt es ein offenes Vorbauportal, das einst als Kutschenunterfahrt diente. Bekannte Prozesse, wie die Verhandlungen gegen die Weiße Rose, fanden hier statt. Die Gedenktafel an jüdische Anwälte, die während der NS-Zeit verfolgt wurden, erinnert an die dunkle Geschichte der Region. Im Justizpalast werden heute Gerichtsverhandlungen durchgeführt, wobei der größte Saal, Saal 101, für Medieninteressierte konzipiert ist. In Saal 253 gibt es eine Dauerausstellung zu den Prozessen gegen die Weiße Rose. Im Lichthof unter der Kuppel finden zeitgeschichtliche Ausstellungen statt, die sich mit der Rolle der Justiz im Zusammenhang mit der Geschichte beschäftigen.

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Art
Verwaltungsgebäude, Gerichtsgebäude
Ort
München
Erbaut
1898
Baustil
Neobarock
Architekt
Friedrich von Thiersch
Denkmalstatus
Baudenkmal in Bayern
Zdroje:Justizpalast (CC0-1.0)

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