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zámek Bělá nad Radbuzou
Schloss in Tschechien
Der Schloss Bělá nad Radbuzou steht im Zentrum des gleichnamigen Ortes im Okres Domažlice im Plzeňském Krai. Es wurde 1995 als kulturelle Denkmale der Tschechischen Republik geschützt. Die erste schriftliche Erwähnung des Ortes datiert auf das Jahr 1121, doch erst ab der Mitte des 16. Jahrhunderts gehörte es zur Familie Přimda. 1550 erwarben die Laminger von Albenreuth das Gut gemeinsam mit Újezd Svatého Kříže. 1614 wurde im Ort ein Renaissance-Schloss mit Brauhaus errichtet, das 1623 durch Konfiskation verloren ging und 1686–1796 im Besitz der Cukr von Tamfeld war. Der Schlosskomplex wurde nach dem Brand im Jahr 2014 vernachlässigt und verfiel. 2018 erwarb die Stadt die Ruine und die umliegenden Grundstücke. Seit 2021 wird eine Sanierung durchgeführt, die bis 2024 abgeschlossen werden soll. In dem restaurierten Schloss sollen künftig soziale Dienste und ein Seniorenklub ansässig sein. Daneben wurde die historische Stallung neben dem Schloss restauriert und ab Januar 2024 ein Eiskanal mit künstlichem Eis eingerichtet. Die Schule nutzt das Gebäude im Winter, während die Öffentlichkeit bestimmte Zeiten nutzen kann. Im Sommer wird der Raum für kulturelle und gesellschaftliche Veranstaltungen genutzt.
Otevírací doba a vstupné se mění podle sezóny, proto nejsou součástí tohoto textu.
- Art
- Schloss, Festes Haus
- Baustil
- Architektur der Renaissance
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Tschechien
V okolí
- Bělá nad Radbuzou294 m
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