Deutschhaus Mainz

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Deutschhaus Mainz

Schloss in Deutschland, Parlamentssitz für Rheinland-Pfalz

Das Deutschhaus in Mainz ist das Sitz der Landtags Rheinland-Pfalz. Es steht an der Rheinseite der Stadt und wurde 1730 als barockes Palais errichtet. Der Grundstein legte Franz Ludwig von Pfalz-Neuburg, der zugleich Erzbischof und Hochmeister des Deutschen Ordens war. Das Gebäude wurde bis 1737 fertiggestellt und war ursprünglich als Residenz für das Amt des Hochmeisters gedacht, obwohl nie ein Hochmeister hier wohnte. Das Deutschhaus war während der Mainzer Republik 1793 als Sitz des Rheinisch-Deutschen Nationalkonvents genutzt, der als Parlament für besetzte Gebiete fungierte. Napoleon nutzte es von 1798 bis 1814 als Nebenresidenz, und danach als Residenz des hessischen Großherzogs. 1945 wurde es stark beschädigt, doch 1950/51 begann die Wiederherstellung. Seit 2021 dient es erneut als Plenarsaal des Landtags nach einer Sanierung mit Kosten von 73 Millionen Euro. Das Gebäude bietet einen Plenarsaal mit einer 1832er Fahne aus dem Hambacher Fest. Vor dem Deutschhaus liegt der Platz der Mainzer Republik, wo eine Nachbildung der Mainzer Jupitersäule steht. Nach Süden schließt sich das Neue Zeughaus an, das die Staatskanzlei beherbergt. Die Umgebung umfasst historische Bauten und das Landesmuseum Mainz.

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Art
Palast, In commendam, religiöse Gemeinschaft, Parlamentsgebäude
Ort
Mainz
Erbaut
1730
Baustil
Barockarchitektur
Architekt
Anselm Franz von Ritter zu Groenesteyn
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Deutschland

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